Erics Layla
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Restaurant Brook
2024 Jun 18
Zum Abschluss unseres Kurztrips hatten wir für den Abend aufgrund der kurzen Entfernung zu unserem Hotel das Brook auserkoren, aus kulinarischer Sicht eine sehr gute Wahl. Das gegenüber der historischen Speicherstadt gelegene Restaurant wird vom Guide Michelin empfohlen und wurde, wenn ich mich richtig erinnere, lange Jahre mit dem Bib Gourmand ausgezeichnet. Das heißt für mich aber nicht viel. Ich habe mich schon über so manche Auszeichnung gewundert.
Ich hatte frühzeitig reserviert, leider aber nicht bedacht, um einen schönen Fensterplatz mit Blick auf die schöne Lagerhauskulisse zu bitten. So wurden wir etwas abseits an einem Tisch in der Nähe zum Thekenbereich platziert. Mea culpa.
Die Website verspricht mit einer kreativen Frischeküche nicht zu viel, nur den charmanten Service kann ich nicht wirklich unterstreichen.
Die Speisekarte wird regelmäßig aktualisiert, neben einer guten Auswahl an À la Carte Gerichten wird ein Menü in vier oder fünf Gängen angeboten. Mittags kann zwischen mehreren Tagesgerichten oder einem 3-Gang-Menü gewählt werden.
Die Auswahl an offenen Weinen halte ich für ein Restaurant mit diesem Eigenanspruch für mehr als bescheiden. So war ich aber hocherfreut, einen schönen Roséwein Rosa dei Frati (halbe Flasche) zu entdecken. Leider hatte ich mich zu früh gefreut, ein recht forscher junger Herr teilte mir nicht gerade charmant mit, dass der Wein nicht verfügbar sei, wäre halt so schwer zu bekommen. Ich lass das einfach mal so stehen. So wählte ich schließlich nach einer ordentlichen Prickelbrause die Weißwein Cuvée Trinkfluss von Axel Pauly, die an diesem Abend ihrem Namen alle Ehre machte.
Vom Haus wurden ein kleiner Küchengruß (Ziegenkäsebällchen auf Chutney) und schön heiße Pizzabrötchen mit einem leicht süßlichen Mango-Dip gereicht. Etwas ungewöhnlich, aber das fluffige Gebäck hat uns gut gefallen und auch der Dip war erfreulicherweise mehr pikant als süß.
Der Liebste, bekennender Franzbrötchen-Fan, war nicht allzu hungrig und wählte daher nur Vor- und Hauptspeise, Ziegenkäse-Wan-Tan mit Dattel, Orange, Raz al Hanout, Pinienkernen und Baby-Leaf-Salat und Spaghetti mit Black-Tiger-Garnelen, Chili, Frühlingslauch und Tomate. Gutes Küchenhandwerk ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen.
Ich mag übrigens auch Franzbrötchen, würde diese aber niemals meinem Körper zuführen, wenn ich am Abend ein mehrgängiges Menü essen möchte. Mein 4-Gang Menü konnte, gemessen an günstigen 46,50 €, bis auf das Dessert auf ganzer Linie überzeugen. Ich erinnere mich nicht mehr an alle Komponenten im Einzelnen, aber der Fisch wie auch das Fleisch mit aromatischer Jus waren tadellos gemacht. Hervorragend die Vorspeise, insbesondere das Lachs-Tatar und der gebeizte Lachs auf Chiligurken. Die wenig kreative Dessertvariation (Grießknödel / Brownie / Fruchtkompott / Eis) war nicht so meins, aber für den Preis darf ich auch keine allzu großen Ansprüche haben.
Die ansprechende Raumgestaltung mit angenehmem Beleuchtungskonzept und eine gepflegte Tischkultur würden in der Regel zu einer entspannten Wohlfühlatmosphäre beitragen. Leider aber agierte das gesamte Servicepersonal recht hektisch und für unser Empfinden sehr unpersönlich. Das Restaurant war vor dem Maifeiertag zwar nicht ausgebucht, aber möglicherweise waren die Damen und Herren aufgrund des an diesem Abend angebotenen Rindchen-Menüs (Voranmeldung notwendig) mit Weinbegleitung etwas überfordert. Wir hatten den Eindruck, dass der Fokus auf diesem Event lag.
Nichtsdestotrotz! Das Preis-Leistungs-Verhältnis halte ich für stimmig und wie wir alle wissen, kann jeder Restaurantbesuch immer nur eine Momentaufnahme sein und wir würden gegebenenfalls einen zweiten Versuch wagen.
Ich hatte frühzeitig reserviert, leider aber nicht bedacht, um einen schönen Fensterplatz mit Blick auf die schöne Lagerhauskulisse zu bitten. So wurden wir etwas abseits an einem Tisch in der Nähe zum Thekenbereich platziert. Mea culpa.
Die Website verspricht mit einer kreativen Frischeküche nicht zu viel, nur den charmanten Service kann ich nicht wirklich unterstreichen.
Die Speisekarte wird regelmäßig aktualisiert, neben einer guten Auswahl an À la Carte Gerichten wird ein Menü in vier oder fünf Gängen angeboten. Mittags kann zwischen mehreren Tagesgerichten oder einem 3-Gang-Menü gewählt werden.
Die Auswahl an offenen Weinen halte ich für ein Restaurant mit diesem Eigenanspruch für mehr als bescheiden. So war ich aber hocherfreut, einen schönen Roséwein Rosa dei Frati (halbe Flasche) zu entdecken. Leider hatte ich mich zu früh gefreut, ein recht forscher junger Herr teilte mir nicht gerade charmant mit, dass der Wein nicht verfügbar sei, wäre halt so schwer zu bekommen. Ich lass das einfach mal so stehen. So wählte ich schließlich nach einer ordentlichen Prickelbrause die Weißwein Cuvée Trinkfluss von Axel Pauly, die an diesem Abend ihrem Namen alle Ehre machte.
Vom Haus wurden ein kleiner Küchengruß (Ziegenkäsebällchen auf Chutney) und schön heiße Pizzabrötchen mit einem leicht süßlichen Mango-Dip gereicht. Etwas ungewöhnlich, aber das fluffige Gebäck hat uns gut gefallen und auch der Dip war erfreulicherweise mehr pikant als süß.
Der Liebste, bekennender Franzbrötchen-Fan, war nicht allzu hungrig und wählte daher nur Vor- und Hauptspeise, Ziegenkäse-Wan-Tan mit Dattel, Orange, Raz al Hanout, Pinienkernen und Baby-Leaf-Salat und Spaghetti mit Black-Tiger-Garnelen, Chili, Frühlingslauch und Tomate. Gutes Küchenhandwerk ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen.
Ich mag übrigens auch Franzbrötchen, würde diese aber niemals meinem Körper zuführen, wenn ich am Abend ein mehrgängiges Menü essen möchte. Mein 4-Gang Menü konnte, gemessen an günstigen 46,50 €, bis auf das Dessert auf ganzer Linie überzeugen. Ich erinnere mich nicht mehr an alle Komponenten im Einzelnen, aber der Fisch wie auch das Fleisch mit aromatischer Jus waren tadellos gemacht. Hervorragend die Vorspeise, insbesondere das Lachs-Tatar und der gebeizte Lachs auf Chiligurken. Die wenig kreative Dessertvariation (Grießknödel / Brownie / Fruchtkompott / Eis) war nicht so meins, aber für den Preis darf ich auch keine allzu großen Ansprüche haben.
Die ansprechende Raumgestaltung mit angenehmem Beleuchtungskonzept und eine gepflegte Tischkultur würden in der Regel zu einer entspannten Wohlfühlatmosphäre beitragen. Leider aber agierte das gesamte Servicepersonal recht hektisch und für unser Empfinden sehr unpersönlich. Das Restaurant war vor dem Maifeiertag zwar nicht ausgebucht, aber möglicherweise waren die Damen und Herren aufgrund des an diesem Abend angebotenen Rindchen-Menüs (Voranmeldung notwendig) mit Weinbegleitung etwas überfordert. Wir hatten den Eindruck, dass der Fokus auf diesem Event lag.
Nichtsdestotrotz! Das Preis-Leistungs-Verhältnis halte ich für stimmig und wie wir alle wissen, kann jeder Restaurantbesuch immer nur eine Momentaufnahme sein und wir würden gegebenenfalls einen zweiten Versuch wagen.
Pizzeria Italiaans Restaurant Tivoli
2024 Aug 05
Überteuerter Touri-Laden! Nie wieder!
Hoppla! Da stolpere ich gerade über ein paar ältere Fotos und erinnere mich an unser schlimmstes Restauranterlebnis des letzten Jahres. Hätten wir besser mal vorher die zahlreichen schlechten Bewertungen gecheckt.
Es ist aus kulinarischer Sicht ganz sicher nicht sinnvoll, an einem Montag spontan einen Abstecher nach Maastricht zu machen. Aber was soll's, wir waren an diesem herrlichen Spätsommertag gerade in der Gegend.
Spontan hatten wir uns für das Tivoli entschieden, da die im Schaufenster beworbene hausgemachte Pasta lockte. Wir erlebten den kompletten Reinfall!
In der Regel bemühe ich doch um Sachlichkeit, aber die hier servierten Bruschetta kann ich nur als unterirdisch bezeichnen - zäher, trockener Pizzateig!! mit Tomatenscheiben!! und Gummi-Mozzarella überbacken. Einfach nur desaströs!
Ebenso unterdurchschnittlich die Penne Casa mit Auberginen (musste man suchen), Mozzarella (ein Klumpen), Basilikum und Tomatensauce (geschmacklich völlig unauffällig). Das kann ich deutlich besser. Und ich würde mich noch nicht einmal als Hobbyköchin bezeichnen. Den ganzen Spaß mache ich nur mit, da ich gerne ordentlich esse. Fraglich, was der Koch/die Köchin von Beruf ist.
Touri-Abzocke vom Feinsten, die Chefin sehr geschäftstüchtig, oder besser gesagt aufdringlich. Fragen zur Zufriedenheit gab es natürlich nicht. Der nächste Touri kommt gleich vorbei. Massenabfertigung!
Der Pinot Grigio ungenießbar, völlig überteuerte Billig-Plörre. Man sollte sich schämen, so etwas seinen Gästen zuzumuten.
Ich empfehle, einen großen Bogen um diesen Laden zu machen.
Hoppla! Da stolpere ich gerade über ein paar ältere Fotos und erinnere mich an unser schlimmstes Restauranterlebnis des letzten Jahres. Hätten wir besser mal vorher die zahlreichen schlechten Bewertungen gecheckt.
Es ist aus kulinarischer Sicht ganz sicher nicht sinnvoll, an einem Montag spontan einen Abstecher nach Maastricht zu machen. Aber was soll's, wir waren an diesem herrlichen Spätsommertag gerade in der Gegend.
Spontan hatten wir uns für das Tivoli entschieden, da die im Schaufenster beworbene hausgemachte Pasta lockte. Wir erlebten den kompletten Reinfall!
In der Regel bemühe ich doch um Sachlichkeit, aber die hier servierten Bruschetta kann ich nur als unterirdisch bezeichnen - zäher, trockener Pizzateig!! mit Tomatenscheiben!! und Gummi-Mozzarella überbacken. Einfach nur desaströs!
Ebenso unterdurchschnittlich die Penne Casa mit Auberginen (musste man suchen), Mozzarella (ein Klumpen), Basilikum und Tomatensauce (geschmacklich völlig unauffällig). Das kann ich deutlich besser. Und ich würde mich noch nicht einmal als Hobbyköchin bezeichnen. Den ganzen Spaß mache ich nur mit, da ich gerne ordentlich esse. Fraglich, was der Koch/die Köchin von Beruf ist.
Touri-Abzocke vom Feinsten, die Chefin sehr geschäftstüchtig, oder besser gesagt aufdringlich. Fragen zur Zufriedenheit gab es natürlich nicht. Der nächste Touri kommt gleich vorbei. Massenabfertigung!
Der Pinot Grigio ungenießbar, völlig überteuerte Billig-Plörre. Man sollte sich schämen, so etwas seinen Gästen zuzumuten.
Ich empfehle, einen großen Bogen um diesen Laden zu machen.
Setas de Sevilla
2024 Apr 10
Die beeindruckende Konstruktion aus Holz, Beton und Stahl, entworfen von dem deutschen Architekten Jürgen Hermann Mayer und ausgezeichnet mit dem Red Dot Design Award, gehört neben den vielen altertümlichen Stätten zu den Wahrzeichen dieser zauberhaften Stadt. Mitte Oktober war das Wetter sehr wechselhaft, aber wir haben den besten Tag für einen Besuch der Aussichtsplattform erwischt. Der Rundumblick auf Sevilla war phantastisch und so haben sich die 15,- € pro Person gelohnt. Nach Einbruch der Dunkelheit bietet sich ein Besuch in einer der zahlreichen umliegenden Bars an. Unter den Setas befindet sich unter anderem eine Markthalle mit vielfältigem Angebot (Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 08.00 - 15.00 Uhr)
Ein Blick auf die Website lohnt sich, ich bekomme sofort wieder Fernweh!
Ein Blick auf die Website lohnt sich, ich bekomme sofort wieder Fernweh!